Die Ogliastra ist der unberührtere, wildere Teil Sardiniens.
Die Ogliastra ist die am dünnsten besiedelte Provinz Italiens, deren Stärke und touristische Hauptanziehungskraft in ihrer unberührten Natur liegt. Wer die Ogliastra wählt, möchte Ruhe, Natur, herrliche Strände und einen engen Kontakt mit der Natur.
Hier kann man sowohl unvergessliche Ausflüge mit dem Boot machen, um einen Teil der 40 km langen Küste zu erkunden, die zu den schönsten des Mittelmeerraums zählt, als auch Spaziergänge und Wanderungen zu Fuß oder zu Pferd in einem unberührten, kaum besiedelten Gebiet unternehmen.

Buchten im Golf von Orosei

Santa Maria Navarrese und Arbatax sind der Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge entlang der einmaligen Küste der Ogliastra.
Je nach Ihren Wünschen und Möglichkeiten können Sie zwischen Schlauchboot, traditionellem Boot und Motoryacht wählen. Die Strecken können leicht variieren, wobei einige Orte wie beispielsweise die Grotte del Bue Marino oder Cala Goritzè bei keinem Ausflug fehlen dürfen, gehören sie doch zum Unesco-Welterbe.
Unter anderem finden wir hier Cala Mariolu, einen der schönsten Strände des Mittelmeer, der zum zweiten Mal hintereinander zum schönsten Strand Italiens gewählt wurde, Cala Sisine, Cala Luna und die berühmten Grotte dei colombi e del fico.

Trenino Verde

Diese romantische Strecke ist ein Klassiker für Touristen der Ogliastra.
Es ist nicht nur die von Touristen am meisten befahrene, sondern – mit ihren 159 km zwischen Arbatax (am Meer) und Mandas – auch die längste Fremdenverkehrsbahnstrecke Italiens.
Die Bahn durchfährt die Wälder des größten Gebirgsmassivs Sardiniens, den Gennargentu.

I Tacchi d’Ogliastra

Die Tacchi d‘Ogliastra verdanken ihren Namen der Ähnlichkeit mit den Absätzen eines Schuhs. Es gibt mehrere dieser Tacchi, der bekannteste ist Perda Liana, der sich über eine Fläche von ca. 28 km² zwischen Ulassai, Osini, Gairo und Ussassai erstreckt.
Er ist leicht zu erreichen und sein Gipfel kann mit alpinen Techniken bestiegen werden.
Man kann aber auch nur die Umgebung des Bergs mit einfachen Wanderungen erkunden. Der Berg hat eine Höhe von fast 1300 m und bietet auch aus der Ferne einen majestätischen Anblick.
Nach der Besichtigung des Perda Liana kann man einige Kilometer weiter in Richtung Jerzu fahren, ein Ort, der für seinen Wein (Cannonau) bekannt ist.